BannerbildBannerbild
Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Veränderung des Ortsbildes

Luftbild Bitz von Süden um 1950
Das alte Rathaus neben der Bäckerei Leibfritz
Die Turnhalle in der Zollernstraße

 Das Ortsbild ändert sich stärker als über Jahrhunderte zuvor, 1945 bis heute

 

1945 Bitz erlebt einen großen Bevölkerungszuwachs durch ca. 600 Heimatsvertriebene aus einstigen deutschen Ortsgebieten. Der Wohnraum wird knapp und Zwangseinweisungen bringen Probleme mit sich. Im südlichen Bereich bei der Tanne werden Neubauwohnungen errichtet und auch die 1935 begonnene Groz-Beckert-Siedlung im Westen bringt eine zusätzliche Entlastung.
1946 Die Firma Hohner aus Trossingen eröffnet im Albhotel eine Filiale, wo Mundharmonikas gefertigt werden.
1948 Die Trikotfabrik Erich Hailfinger OHG wird im Gasthaus Hirsch gegründet. 1954 folgt ein Neubau im Gairenweg. Mit Karl Siegmann bekommt Bitz den ersten Arzt, für den die Gemeinde ab 1954 im alten Rathaus eine Arztpraxis bereitstellt.
1949

Durch Motorradrennen auf der Auchte werden die neuen Glocken für die Kirche mitfinanziert.

1952 Die kleine Quelle im Weilertal kann Bitz nicht mehr versorgen. Es wird der Zweckverband Wasserversorgung Zollernalb gegründet und vom Bitzer Hochbehälter wird auch Onstmettingen und Teile von Balingen mit Wasser aus der Hermentinger Gallusquelle versorgt.
1959

Die erste moderne Turnhalle in der Zollernstraße wird eingeweiht und löst die alte bei Fa. Maier ab.

1963 Lange vor den 68er Jahren erlebt Bitz seine erste große Jugend-revolte. Mit Spruchbändern und heftigen Aktionen wird für den Verbleib von Pfarrer Dolde gekämpft, der bei der älteren Bevölkerung umstritten ist. Dieser zieht sich dann allerdings freiwillig zurück, um den Frieden im Dorf wieder herzustellen.
1964 Die Waagenfabrik Schick wird von der Balinger Firma Bizerba übernommen (1982 geschlossen)
1965 Bitz erhält erstmals seit 1534 wieder eine eigene Kirche für die gestiegene Zahl von katholischen Mitbürgern.
1967

Das neue Schulhaus in der Zollernstraße neben der Turnhalle wird bezogen.

1970 Die Firma E+G Blaser (heute GEBATEX) wird gegründet.
1971 Die Nadelfabrik in Bitz erreicht mit 802 Arbeitsplätzen den höchsten Stand aller Zeiten.
1975 Bei der Gemeindereform gelingt es nach zähen Verhandlungen und einer eindeutigen Volksabstimmung, dass Bitz die kommunale Selbständigkeit erhalten kann und die Eingemeindung nach Ebingen abgewendet wird.
1976 Das evangelische Gemeindezentrum mit Kindergarten in der Kirchstraße wird eingeweiht.
1977 Das neue Ortszentrum mit Apotheke, Arzt- und Masseurpraxis, sowie neuem Feuerwehr- und DRK-Gerätehaus wird fertiggestellt.
1979 Das Bitzer Heimatmuseum im Dachgeschoss des Schulhauses Langestraße wird von der Bitzer Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins eröffnet.
1980

Nach den Rückgängen in der Textilindustrie, brechen auch für die mechanischen Betriebe schwere Zeiten an. Viele Betriebe in Bitz schließen in den Folgejahren ihre Tore.

1985

In der ehemaligen Waagenfabrik beginnt die neue Firma "ergoline" mit der Produktion von Ergometern und Zubehör für die Medizintechnik. Die Expansion zwingt bald zur Verlagerung in das Fahrion-Gebäude und später in den Nordbau von Groz-Beckert.

1994

Die Nachricht von der Stilllegung der Bitzer Nadelfabrik, Traditionsbetrieb und nun Filiale von Groz-Beckert, ist ein schwerer Schock für die ganze Gemeinde.

1996 Die neue Sporthalle und die umgestaltete Festhalle werden eingeweiht und bieten der Bitzer Bevölkerung und den Vereinen beste Möglichkeiten für sportliche und kulturelle Veranstaltungen.
2001

Die umfangreiche Sanierung und Neugestaltung des Ortszentrums wird begonnen. Um den Bedürfnissen der immer weiter ansteigenden Zahl älterer Bürger entgegenzukommen, wird eine Seniorenwohnanlage im südlichen Bereich geplant.

 

Im Dachgeschoss des alten Schulhauses ist das Bitzer Heimatmuseum untergebracht
1996 wurde der Gesamtkomplex Sport- und Festhalle fertiggestellt